Schleichender Systemumbau durch den demografischen Wandel : Intergenerationelles Lernen auf dem Vormarsch?

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Der Beitrag diskutiert die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Erwachsenenbildung. Die Erziehungswissenschaft im Allgemeinen und die Erwachsenenbildung im Besonderen stehen vor der Frage, wie sich die Veränderungen der Altersstruktur der Bevölkerung auf die Teilnehmenden in der Erwachsenenbildung auswirken. Von verschiedenen Seiten wird befürchtet, dass das implizite Lernen und Wissen, das in der Regel innerhalb von Familien von einer Generation zur anderen Generation weitergegeben wurde, verloren gehen könnte. Daher wird seit Mitte der 90er Jahre zunehmend versucht, intergenerationelles Lernen durch verschiedene Projekte zu institutionalisieren. Dabei könnte der Erwachsenenbildung eine zentrale Aufgabe zukommen, indem sie einen institutionellen Auffangort für den Dialog der Generationen sowie für das intergenerationelle Lernen bereitstellt. In dem Artikel werden zunächst Theorie und Praxis des Konzepts "intergenerationelles Lernen" skizziert und anschließend konzeptionelle Konsequenzen für die Erwachsenenbildung diskutiert. (BIBB2)

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