Formation par apprentissage : defis pour l'Allemagne et perspectives pour les Etats-Unis
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Abstract
In ihrer Erwiderung auf einen Aufsatz von David Marsden: Le genie du systeme allemand et la reforme du systeme americain (Formation Emploi No. 44, octobre-decembre 1993) relativieren die Autoren die Rolle der Variabele Lohn als Verteilungsmodus der Ausbildungskosten. Sie betonen die Rolle der Lohnstruktur nach Qualifikationsniveau. Gestützt auf die Anreiztheorie machen sie in der auf allgemein anerkannten Ausbildungsabschlüssen und -zertifikaten beruhenden Übertragbarkeit von Qualifikationen den entscheidenden Vorteil des deutschen Systems aus. Im Hinblick auf die Fähigkeit der USA, ein derart neues System von Standards aufzubauen, lassen sie Skepsis walten und raten eher dazu, das allgemeinbildende Schulwesen zu verbessern, die berufliche Bildung in den Lehrplänen der Sekundarstufe und in der ersten Stufe des Hochschulstudiums zu verstärken und so die freiwillige Zusamenarbeit mit den Arbeitgebern auf der lokalen Ebene zu erreichen. (IAB)