Hauptsache Arbeit?! : Integration von marktbenachteiligten jungen Menschen in die Tätigkeitsgesellschaft
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Abstract
Vor dem Hintergrund konkreter und immer mehr spürbar werdender Erfahrungen der benachteiligten Jugendlichen, dass eine berufliche Eingliederung und damit Teilhabe an der Gesellschaft für Absolventen der unteren Bildungsgänge zunehmend schwieriger wird, teilweise überhaupt nicht mehr gelingt, müssen die Verantwortlichen in Schule, Sozial- und Berufspädagogik, der Jugendhilfe, Arbeitsverwaltung und besonders der Betriebe neue Überlegungen anstellen, wie diese jungen Menschen in das System gesellschaftlicher Arbeit integriert werden können. Diese Integration muss schnell, effizient und dauerhaft sein, es sind deshalb ein "Bündnis für Arbeit" und eine Politik der Vollbeschäftigung jenseits der ausschliesslichen Zentrierung auf Erwerbsarbeit vonnöten. Neue Konzepte einer pädagogischen Vorbereitung auf eine Triade der Arbeit, d.h. auf jene Mischtätigkeit aus Erwerbsarbeit, gesellschaftlicher Arbeit und individueller Arbeit sind erforderlich. Als Konsequenzen für Schule und Sozialarbeit nennt der Verfasser Aufgaben und Massnahmenbündel, die er unter folgenden Stichwörtern zusammenfasst: Schule als Lernort, offensive Jugendsozialarbeit, Jugendbeschäftigung, Anschluss an Formen der Bürgerarbeit, Befähigung und Anleitung zur Eigenarbeit und nachgehende Betreuung. (BIBB2)