Duale Berufsausbildung - Integration jugendlicher Lehrstellensucher
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130101
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Grin Verlag
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München
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Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit den in Österreich praktizierten Förderprogrammen für benachteiligte Jugendliche, die angesichts der momentanen Lehrstellenknappheit wenig Aussicht auf eine reguläre Lehrstelle haben. Es wird untersucht, welchen Beitrag das Jugendausbildungs-Sicherungsgesetz (JASG) und die Vorlehre zur Integration jugendlicher Lehrstellensuchender haben. Beide Konzepte werden beschrieben und hinsichtlich ihrer Umsetzung kritisch hinterfragt. Nach JASG werden ihnen alternative Ausbildungsmöglichkeiten in Form von Lehrgängen angeboten, wodurch jährlich etwa 2.500 Jugendliche ohne reguläre Ausbildungsstelle vermittelt werden können. Die Lehrlingsstiftungen, die auch eine gesamte Ausbildung ermöglichten, wurden 2003 ersatzlos gestrichen. Nur für Jugendliche ohne positiven Schulabschluss bzw. für Schüler von Sonderschulen ist die Vorlehre gedacht, die innerhalb von 2 Jahren den Stoff des 1. Ausbildungsjahres vermittelt und keinen Abschluss anbietet. Sie wurde in 2003 durch die integrative Berufsausbildung ersetzt, die Abschlüsse als Facharbeiter und als Anlernkraft anbietet. (BIBB-Doku)