Lernbehinderte und ihre Chancen am Arbeitsmarkt

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Abstract

Der Autor analysiert Konzepte zur Verbesserung der Ausbildungssituation von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss. In der Diskussion um die Qualifizierung werden zwei Modelle zur Lösung des Problems angeboten: -Schaffung sogenannter 'Benachteiligtenberufe' -Unterstützungsmassnahmen für die betroffenen Jugendlichen in Form von besonderer Vorbereitung auf die Berufswahl, Berufsausbildung und Betreuung während der Berufsausbildung. Es ist sicherlich notwendig auch zu überlegen, ob eine Erprobung theoriegeminderter oder auch verkürzter praxisbezogener Ausbildungsordnungen nicht als Basis- oder Einstiegsausbildung gesehen werden kann, die dann mit noch zu entwickelnden, aufbauenden und zu erweiternden modularen Ausbildungs- und Weiterbildungselementen schliesslich zur Facharbeiterqualifikation hinführen kann, was natürlich auch bedeutet, dass einige der hier angesprochenen Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten oder Lerndefiziten auch auf diesem Niveau der theoriegeminderten und praxisbezogenen Ausbildung stehenbleiben. (IAB2) Unter dem Eindruck der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland beschäftigt sich der Verfasser mit dem Sonderproblem derjenigen Arbeitnehmer, die wegen ihrer geringeren Qualifikation besonders benachteiligt bzw. von vornherein keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Unter den verschiedenen Problemgruppen der sogenannten Benachteiligten greift er die Lernbehinderten heraus. Die in der Fachwissenschaft geführte Diskussion um die Einführung theoriegeminderter Ausbildungsordnungen zum Zwecke der Durchsetzung von Berufstätigkeit mit eher praktischen Anforderungsprofilen ist noch nicht entschieden; notwendig ist aber, das allgemeine Ausbildungsniveau nicht zu senken und zu berücksichtigen, dass eine bedarfsgerechte Ausbildung die beste Garantie für Beschäftigungschancen bietet. (BIBB2)

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