Fachkräftestrategie der Bundesregierung : Unterrichtung durch die Bundesregierung
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Abstract
Deutschlands Wirtschaft ist nach Aussage der Bundesregierung auf gut ausgebildete Fachkräfte aus Drittstaaten angewiesen und muss im Wettbewerb um die besten Köpfe noch besser werden. Fachkräfte sollten dabei möglichst gezielt für jene Berufe gewonnen werden, deren Arbeitskräftebedarf nicht hinreichend durch inländische Fachkräfte gedeckt werden könne, heißt es in der Unterrichtung durch die Bundesregierung. Ihre Fachkräftestrategie bezieht daher auch europäische sowie Fachkräfte aus Drittstaaten ein. Mit dem Ausbau von "Make-it-in-Germany" zum Portal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland wird ein weiterer Schritt zur Fachkräftesicherung umgesetzt. Die Fachkräftestrategie umfasst drei Säulen: die inländischen, die europäischen und die internationalen Fachkräfte- und Beschäftigungspotenziale. Für jede Säule werden die wichtigsten Handlungsfelder und Maßnahmen beschrieben. Der Fokus in der Umsetzung der Fachkräftestrategie liegt dabei auf den inländischen Potenzialen. Neben ineinandergreifenden Maßnahmen im Bereich der Ausbildung, Qualität der Arbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildet die Qualifizierung und Weiterbildung der jetzt im Berufsleben stehenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Schwerpunkt. Anknüpfend an das Weiterbildungsengagement der Betriebe und die Motivation der Beschäftigten soll eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland etabliert werden. Konkret gehe es darum, alle Erwerbstätigen dabei zu unterstützen, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt zu erhalten und anzupassen und somit zu erreichen, dass auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Zukunft die Fachkräfte sind, die für den Wirtschaftsstandort Deutschland gebraucht werden. (Textauszug; BIBB-Doku)