Entwicklung der Lern- und Leistungsmotivation im Übergang von der Adoleszenz ins frühe Erwachsenenalter
item.page.bibb.id
124895
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Zwei alternative Hypothesen werden in dem Atikel gegenübergestellt: (A) Die in der Schule entwickelte Lern- und Leistungsmotivation beeinflusst im Sinne einer stabilen überfachlichen Kompetenz die berufliche Leistungsmotivation und die berufliche Weiterbildungsmotivation im Erwachsenenalter. (B) Lernen und Leistung im Kontext der Schule unterscheiden sich strukturell deutlich von Weiterbildung und Leisten im Kontext der Erwerbstätigkeit; eine Kontinuität der Lern- und Leistungsmotivation im Lebenslauf ist unwahrscheinlich. Anhand von 1081 Lebensverläufen zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr aus der deutschen Längsschnittstudie LifE wurden die Thesen der Kontinuität bzw. Diskontinuität von Lern- und Leistungsmotivation statistisch überprüft. Es zeigt sich, dass die schulische Lern- und Leistungsmotivation auch noch nach 20 Jahren die berufliche Leistungs- und Weiterbildungsmotivation beeinflusst, wobei letztere stärker noch an das Bildungsniveau gebunden ist. Gleichzeitig zeigt sich, dass die berufliche Leistungs- und Weiterbildungsmotivation von situativen Faktoren des Familienstatus abhängt. So sind Väter gegenüber Männern ohne Kinder leistungsmotivierter. Frauen sind grundsätzlich leistungs- und weiterbildungsbereiter, wenn sie die Hausarbeit mit ihrem Partner gemeinsam erledigen." (Autorenreferat)