Ausbildung und Beschäftigung : Übergänge an der zweiten Schwelle : Tagung / Friedrich-Ebert-Stiftung (1993, Schwerin)
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100295
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Friedrich-Ebert-Stiftung
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Bonn
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Abstract
Neben den Problemen der Einmündung von Jugendlichen in eine Ausbildung, die sogenannte erste Schwelle, stellt der Eintritt in das Erwerbsleben nach Abschluss der Ausbildung, die sogenannte zweite Schwelle, eine weitere Hürde für die Jugendlichen dar. In der Diskussion über die Leistungsfähigkeit des beruflichen Bildungssystems in Deutschland werden insbesondere die im europäischen Durchschnitt vergleichsweise geringe Jugendarbeitslosigkeit und die hohe Integrationsfähigkeit in das Beschäftigtensystem als besonderer Vorteil des dualen Systems hervorgehoben. Seit Ende der 70er Jahre zeigt sich aber eine abnehmende Tendenz beim Übergang in das Erwerbsleben. Gründe dafür sind die nachlassende Bereitschaft der Betriebe, Jugendliche nach Abschluss einer Ausbildung einzustellen, aber auch die Entscheidung der Absolventen für weiterführende Bildungsgänge. Die Friedrich-Ebert-Stiftung führte zu diesem Problemkreis 1993 in Schwerin eine Fachtagung durch. Die Broschüre gibt die aus verschiedenen Blickrichtungen von Experten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Schule, Verwaltung, Verbänden und der Politik vorgetragenen Referate wieder. Die Veranstaltung sollte dazu dienen, die Diskussion um die Zukunft der dualen Ausbildung fortzusetzen. Neben der Analyse der gegenwärtigen Situation und konkreten Beispielen zur Erleichterung des Übergangs nach der Ausbildung werden auch Perspektiven für eine Gestaltung des Übergangs an der zweiten Schwelle gezeigt. (BIBB2)