Datenmonitoring und Evaluation des Programms „Bildungsprämie“ : Endbericht; Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
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Essen
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Abstract
„Die Bundesregierung hat das Programm „Bildungsprämie“ eingeführt, das die Bereitschaft jedes und jeder Einzelnen unterstützen soll, durch private Investitionen in die berufliche Weiterbildung Vorsorge für eine erfolgreiche Beschäftigungsbiographie zu treffen. Zielgruppe der Bildungsprämie sind vor allem Geringqualifizierte und Personen, die bislang nicht an Weiterbildung interessiert waren oder die Kosten einer Weiterbildung aufgrund ihres Einkommens bislang nicht ohne weiteres tragen konnten. […] Die Nutzer/innen der Bildungsprämie äußern sich insgesamt sehr positiv über das Programm. Von den Prämiengutscheinempfänger/innen des Jahres 2010 haben rund 22 Prozent in 2011 erneut an einer Beratung teilgenommen und sich erneut einen Prämiengutschein ausstellen lassen. Sechs von sieben Nutzer/innen haben die Bildungsprämie bereits weiterempfohlen, kaum einer würde dies für die Zukunft ausschließen. Auch dies spricht für die Attraktivität des Programms Bildungsprämie und die Zufriedenheit der Programmnutzer/innen. Obwohl bei vielen der Programmnutzer/innen das Ende der Weiterbildung noch nicht lange zurück liegt, sind bereits positive Wirkungen festzustellen. So zeigt sich beispielsweise im Vergleichsgruppenansatz, dass Gutscheineinlöser/innen eine deutlich größere Wahrscheinlichkeit aufweisen, einen (weiteren) Berufsabschluss erworben zu haben. Die Teilnahme an der geförderten Weiterbildung geht außerdem mit einer höheren beruflichen Mobilität einher, ohne dass ein Anstieg der Eintritte in Arbeitslosigkeit festzustellen wäre. Des Weiteren gibt es Belege dafür, dass die geförderte Weiterbildung mit einer Änderung der Arbeitsaufgaben und Verantwortungen einhergeht, insbesondere mit anspruchsvolleren Tätigkeiten.“ (Textauszug; BIBB-Doku)