Primäre und sekundäre Effekte kultureller Praktiken : der Ausbildungseinstieg junger Migrantinnen im interkulturellen Vergleich

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"Auf der Basis einer interkulturell vergleichenden Untersuchung analysiert der Beitrag, inwieweit kulturelle Praktiken und Stile für berufliche Orientierungen und Ausbildungschancen junger Migrantinnen, vorwiegend türkischer Herkunft, eine Rolle spielen. Junge Migrantinnen und einheimische junge Frauen haben demnach parallele Formen gefunden, um den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu bewältigen. Eine Umsetzung beruflicher Orientierungen und Stilpräferenzen ist aufgrund eingeschränkter Chancen für alle Vergleichsgruppen nicht grundsätzlich gegeben. Doch unterscheidet der qualitative Forschungsansatz, inwiefern kulturelle Praktiken per se oder erst über ihre gesellschaftliche Bewertung für den Verlauf der Statuspassage zwischen Schule und Berufsausbildung relevant werden. Auf diese Weise stehen primäre und sekundäre Effekte von "Kultur zur Diskussion"." (Autorenreferat)

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