Handlungsorientierter und traditioneller Unterricht : aus dem Labyrinth der Unmittelbarkeit
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4947
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Merkur Verl.
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Rinteln
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Abstract
Der Autor beschäftigt sich mit der Handlungsorientierung im Berufsschulunterricht. Er untersucht, ob der handlungsorientierte Ansatz durch die Förderung der Methoden- und Sozialkompetenz beim Lernenden diese beim Lehrer schleichend auflöst bzw. ob der handlungsorientierte Unterrichtsansatz das Abstraktionsvermögen der Lernenden überfordert, wenn der Lehrer den Anspruch ernst nimmt, grundlegende wirtschafts- und berufspädagogische Ziele zu verfolgen. Er analysiert deshalb einen konkreten handlungsorientierten und einen traditionellen Unterrichtsentwurf zum Thema "Kundenreklamation" im Fach Warenverkaufskunde für Kaufleute im Einzelhandel und weist auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin. Nach seiner Auffassung ist der handlungsorientierte Ansatz für die Wirtschaftspädagogik nicht günstig. Abschliessend formuliert er Thesen zum computergestützten Unterricht insbesondere in Lernbüros bzw. ähnlichen Simulationsarrangements. (BIBB)