Jetzt fängt der Ernst des Lebens an : was wird aus den Hauptschulabsolventen?

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Am Beispiel einer 10. Klasse einer Hauptschule, die die nichteuropäischen Kinder und Jugendlichen aus der gesamten Kölner Innenstadt aufnimmt, beschreibt der Verfasser den in der 8. Klasse beginnenden Prozess der Berufsvorbereitung. Die Erfahrungen zeigen, dass ausländische Jugendliche oft nicht an den schulischen Anforderungen scheitern, sondern wegen mangelnder sogenannter Sekundärtugenden, die sich nicht mehr nur auf die alten Arbeitstugenden reduzieren lassen. Eine Möglichkeit der Hauptschulen, ihre Schüler besser darauf vorzubereiten, sich selbst besser einzuschätzen, selbstverantwortlich zu handeln, initiativ zu werden und sich etwas zuzutrauen, ist das "Jahrespraktikum" in einem Betrieb (1 Tag wöchentlich während des gesamten Schuljahres), mit dem bisher gute Erfahrungen gemacht wurden. Gerade Hauptschulabsolventen wünschen sich eine vergütete betriebliche Ausbildung, die ihnen reale Zukunftschancen eröffnet. Die in den letzten Jahren neu geschaffenen Ausbildungsgänge sind für einen grossen Teil dieser Jugendlichen nicht geeignet. (BIBB)

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