Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle : Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035
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182469
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Nürnberg
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BIBB-Mitarbeiter
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Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung
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Abstract
"Die Digitalisierung hat kaum Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung, führt aber zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Das zeigt eine Szenarioanalyse, die eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt vergleicht, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert. Wie im Bund sind die Auswirkungen auf das regionale Gesamtniveau der Beschäftigung sehr gering. Dennoch sind auch in den einzelnen Regionen nennenswerte strukturelle Änderungen zu erwarten. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In Nordrhein-Westfalen werden mit 570.000 absolut gesehen die meisten Arbeitsplätze neu entstehen oder verschwinden. Relativ betrachtet finden die größten Veränderungen in Baden-Württemberg statt: Dort sind 6,7 Prozent aller Arbeitsplätze vom Auf- und Abbau infolge der Digitalisierung betroffen. Bei der Umgestaltung der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung wird der Bildung und Weiterbildung der Beschäftigten eine zentrale Rolle zukommen." (Textauszug; BIBB-Doku)