Städtische Hausangestellte in der deutschsprachigen Schweiz des 20. Jahrhunderts
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80886
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Chronos Verlag
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Zürich
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Abstract
"Der erste Teil (Dienstmädchenleben) basiert auf den authentischen Zeugnissen von Hausangestellten und zeigt, woher und warum sie in die städtischen Bürgerhaushalte kamen, was sie dort erlebten und was später aus ihnen wurde. Ausgangspunkt für den zweiten Teil der Arbeit (Die Dienstbotennot und die Not der Dienstboten) ist die Zeit um die Jahrhundertwende, in der die Klagen über den Mangel und die Mangelhaftigkeit der Dienstmädchen unüberhörbar wurden und die bürgerliche Gesellschaft die Frage, wie der 'Dienstbotennot' zu begegnen sei, zur 'Dienstbotenfrage' erhob. Während es im zweiten Teil somit um die Geschichte der Hausangestellten als Berufsgruppe und um die Probleme der bezahlten und unbezahlten Hausarbeit geht, bietet der dritte Teil (Die häusliche Lohnarbeit und das Lob der Häuslichkeit) eine Analyse der Ansichten, Vorstellungen und Wünsche, die das Bürgertum, die katholische Kirche und die Sozialdemokratie mit der häuslichen Dienstbarkeit verbanden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der bürgerlichen Familienideologie und den Strategien der bürgerlichen Familien im Umgang mit ihren Bediensteten geschenkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Description
Zugl.: Zürich, Univ., Diss., 1988