Die externen Effekte der Bildung als Grund für deren öffentliche Finanzierung
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Abstract
"Die Behauptungen, dass Bildung keine positiven externen Effekte verursache, weder im Bereich der Produktion noch in den Lebensbereichen, beruhen auf falschen Voraussetzungen. In Wirklichkeit kann nur durch unwahrscheinlichen Zufall verhindert werden, dass die Bildung keine positiven externen Effekte hat. Dies führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass bei rein privater Finanzierung weniger Bildung nachgefragt wird, als zu einer optimalen Allokation der Ressourcen notwendig ist. Deshalb sollte Bildung wenigstens teilweise öffentlich finanziert werden. Die in der Bundesrepublik Deutschland und auch sonst überall in der Welt vorherrschende Methode der öffentlichen Finanzierung: die Subventionierung der Bildungsanbieter, hat gravierende Mängel. Sie sollte wenigstens teilweise durch eine Subventionierung der Bildungsnachfrager mittels Bildungsgutscheinen ersetzt werden." (Autorenreferat)