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Abstract
Seit zehn Jahren sind Bachelor- und Masterstudiengänge fest in die Ausbildung an dänischen Hochschulen integriert. Doch die Euphorie der Anfangsjahre ist verflogen - Erfolge und Misserfolge halten sich die Waage. Der Bachelor-Abschluss war sehr umstritten, vor allem an den Universitäten. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass 1992 auf breiter parlamentarischer Grundlage ein neuer Beschluss gefasst wurde. Es wurden erheblich mehr Studienplätze eingerichet, die nach einem neuen formelbezogenen System finanziert wurden, und gleichzeitig wurde die Bachelor- Regelung durch eine neue dreistufige Struktur mit differenzierten Anforderungen an die neuen Abschlüsse ersetzt. Nunmehr wurde zunächst ein dreijähriger Studiengang zum Bachelor absolviert, darauf aufbauend ein zweijähriger Studiengang zum Master. Dieser wiederum bildet die Grundlage für eine ebenfalls neu eingeführte dreijährige Forscherausbildung zum PhD. Unter dem Namen "3+2+3- Struktur" hat sich diese Struktur mittlerweile zu einer stabilen Grundlage der Bildungspolitik entwickelt. (HoF/Text übernommen).