Qualifikationsrahmen als Lehrstück politischer Mimikry

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"Als der Europäische Qualifikationsrahmen 2008 verabschiedet wurde, waren die Hoffnungen und Befürchtungen groß, dass er zu massiven Veränderungen in den europäischen Bildungssystemen führen wurde. Einerseits wurde erwartet, dass er zu mehr Transparenz, Durchlässigkeit, Gleichwertigkeit und (sozialer und geographischer) Mobilität führen würde. Andererseits wurde befürchtet, dass auf nationaler Ebene die ohnehin schon schwer überschaubaren Qualifikationslandschaften noch undurchsichtiger würden und eine Anbindung der nationalen Regelungen an die europäischen Ideen nur fragmentarisch gelingen würde. Vieles spricht heute dafür, dass beides gleichzeitig eingetreten ist und der EQR zu einer weiteren Brüsseler Idee wird, deren Relevanz in der Praxis fragwürdig bleibt." (Textauszug; BIBB-Doku)

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