Genese und gegenwärtiger Stand der Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung
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Abstract
Der Autor skizziert die Ausgangspunkte der Diskussion um die Qualitätssicherung in der Weiterbildung/Berufsbildung, stellt die Frage nach Qualitätssicherung durch staatliche Regelung oder durch Marktmechanismen und versucht, eine Systematisierung der Qualitätssicherung von Bildungsmassnahmen: Marktmechanismen, Massnahmen zur Verbesserung der Transparenz der Angebote, Selbstkontrolle von Bildungsträgern, Zertifizierung anerkannter Abschlüsse, vertragliche Regelungen und Pflichtenhefte, trägerübergreifende Standards, direkte und indirekte nationale bzw. europäische Forderungen, direkte und indirekte nationalstaatliche bzw. europäische gesetzgeberische Interventionen. "Die Diskussion über die Qualität der beruflichen Bildung hatte sich zunächst vor allem auf lehrgangsförmige Bildungsmassnahmen bezogen. In ihrem Mittelpunkt stand das Seminar als die Regelform beruflicher Bildung. Es kann als Leistung der Qualitätsdiskussion selbst gelten, dass andere Formen der Vermittlung beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen heute stärker betont werden - und ihrerseits unter Qualitäts- und Effizienzkriterien evaluiert werden. Zu denken ist hier etwa an Formen des selbstorganisierten und selbstgesteuerten Lernens, an die Anwendung interaktiver Medien in der beruflichen Bildung und an Methoden der Integration von Lernen und Arbeiten." (IAB2)