Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" : Endbericht
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182803
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Berlin
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Abstract
Der Abschlussbericht der Evaluation des Berufsorientierungsprogramms (BOP) fast alle zentralen Erkenntnisse der verschiedenen Erhebungsmodule aus den zurückliegenden viereinhalb Jahren Projektlaufzeit zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab. "Durch den komplexen Methodenmix ist die Interpretation der Ergebnisse besonders anspruchsvoll, da sich die Ergebnisse der verschiedenen Module nicht immer decken. Quintessenz ist: Das BOP nimmt eine Vorreiterrolle in der frühen Berufsorientierung ein. Die Wirkungen des Programms hängen (unter anderem) stark von den individuellen Voraussetzungen und Zielen der einzelnen Jugendlichen ab. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung des Programms, da die Art und Qualität der Umsetzung maßgeblichen Einfluss auf die Wirksamkeit des BOP hat. Ausbildungsinteressierte und Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern profitieren am stärksten vom BOP. Insbesondere hat sich zum einen gezeigt, dass über verschiedene Akteure hinweg (mit der Familie, Lehrkräften, beim Träger selbst) vorbereitende und reflektierende Gespräche für die Wirkung von Potenzialanalysen und Werkstatttagen eine besonders wichtige Rolle spielen. Das gilt auch für die Einbettung der Maßnahme in den schulischen Kontext. Zum anderen wirken sich die individuelle Differenzierung des Anforderungsniveaus und eine Vielfalt der Aufgabenstellungen besonders positiv aus." (Hrsg.; BIBB-Doku)