Vorbilder sind Mangelware. Wissenschaftlerinnen

bibb.id85940
dc.contributor.authorÖhler, Elisabeth [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:47:15Z
dc.date.available2018-12-17T10:47:15Z
dc.date.issued1998
dc.description.abstractDeutschland bildet im internationalen Vergleich vor Kanada und Japan das Schlusslicht, was die Vergabe von wissenschaftlichen Stellen an Frauen in der Physik betrifft. In Ungarn arbeiteten bereits 1990 fast 50 Prozent Frauen an physikalischen Instituten. Auch die europäischen Nachbarländer Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Portugal und sogar die Türkei lagen mit einem Frauenanteil von 12-24 Prozent weit vor der Bundesrepublik. Gründe dafür werden in der traditionell verfestigten Rollenverteilung von Jungen und Mädchen gesehen und in dem geringen Selbstbewusstsein der Mädchen bereits im naturwissenschaftlichen Unterricht. Selbst nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium verabschieden sich viele Frauen von dem Traum einer wissenschaftlichen Karriere spätestens nach der Promotion, weil sie keine Möglichkeit sehen, Wissenschaft und Familie zu vereinbaren. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass 80 Prozent aller Professorinnen kinderlos sind. Der Wissenschaftsrat spricht sich in seinen im Mai erschienenen "Empfehlungen zur Chancengleichheit von Frauen in Wissenschaft und Forschung" dafür aus, die Kindererziehung in Zukunft nicht mehr einseitig den Frauen zuzumuten. Eine strukturelle Reform des Wissenschaftssystems in Deutschland sei dazu notwendig. Flexiblere Arbeitszeitangebote und Teilzeitstellen für weibliche und männliche Führungskräfte sowie ein bedarfsorientierteres Betreuungsangebot für Kinder seien dringend erforderlich, um die Chancen für Frauen auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt langfristig zu erhöhen. Wiedereinstiegsstipendien und -programme für Wissenschaftlerinn
dc.format.accompanyingmaterialAbbildungen 2
dc.format.extentS. 24-25
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/698090
dc.language.isode
dc.relation.ispartofDUZ : das unabhängige Hochschulmagazin
dc.relation.ispartofvolume54 (1998), H. 24
dc.subject.classificationP 1.3 Frauen
dc.subject.classificationS 1.4 Hochschulbildung
dc.subject.classificationG 2.4.2 Lebenskonzepte, -stile, Werte
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.otherWissenschaftler
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherFrauenförderung
dc.subject.otherForschung
dc.subject.otherNaturwissenschaft
dc.subject.otherStipendium
dc.subject.otherHochschule
dc.subject.otherChancengleichheit
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherFamilie
dc.subject.otherGleichstellung
dc.subject.otherArbeitszeit
dc.subject.otherFlexibilität
dc.subject.otherHabilitation
dc.titleVorbilder sind Mangelware. Wissenschaftlerinnen
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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