Kooperationsmodelle zwischen Arbeitsforschung und Gewerkschaften : Erfahrungen aus der Begleitforschung des IAQ zum gewerkschaftlichen Projekt Arbeit 2020
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„Arbeitsforschung und Gewerkschaften beschäftigen sich zwar mit dem gleichen Gegenstand der Entwicklung von Arbeit und Arbeitsbedingungen abhängig Beschäftigter, doch geschieht dies aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Interessen: Mitgliedergewinnung nach innen und Steigerung der – vor allem tarifpolitischen – Durchsetzungsfähigkeit auf Seiten der Gewerkschaften stehen die Einhaltung wissenschaftlicher Standards und das Streben nach Anerkennung in der wissenschaftlichen Community – nicht zuletzt durch „hochgerankte“ Publikationen – auf Seiten der Arbeitsforschung gegenüber. Diese Interessen sind nicht leicht unter einen Hut zu bekommen. Während die Gewerkschaften Lösungen für organisations-, arbeits- oder tarifpolitische Problemstellungen suchen, geht es der Arbeitsforschung darum, wissenschaftliche Befunde zu generieren, aus denen wiederum innovative Beiträge für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs entstehen sollen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)
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