Lernfelder und Lernsituationen : Realisierungsstrategien in Berufskollegs ; eine Fallstudie im Rahmen des Modellversuchs SELUBA

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Bochum

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Als curriculares Prinzip hat an vielen Berufsschulen heute das Lernfeldkonzept die alte fachsystematische Strukturierung des Unterrichts abgelöst. Zentrales Ziel ist hierbei der Erwerb beruflicher Handlungskompetenz. Das Buch gibt einen Einblick in die aktuelle Praxis lernfeldorientierter Berufsschularbeit am Beispiel und im Vergleich dreier Lernfeldsituationen aus dem kaufmännisch-verwaltenden bzw.dem gewerblich-technischen Bereich. Dargestellt werden Bildungsgangkonferenzen als zentrale Instanz für die Umsetzung der Vorgaben der in den Lehrplänen definierten Lernfelder. In den Fallstudien wird dargestellt, wie die Lehrer die neuen curricularen Vorgaben handlungsleitend interpretieren, mit welchen Anforderungen, situativen Gegebenheiten und Problemen sie sich konfrontiert sehen, wie sie über das Lernfeldkonzept und die damit verbundenen Veränderungen denken und welche Handlungsstrategien sie entwickeln und welche Erfolge sie verzeichnen. Die dargestellten Musterbeispiele brachten positive Ergebnisse. Für den Routinefall werden aber vielfältige Probleme gesehen: Die IHK-Prüfungen sind weiterhin an Fächern orientiert; für Ausbildungsbetriebe gibt es im Gegensatz zu den Berufsschulen keinerlei Kooperationsverpflichtungen; die schulische Organisatiosstruktur entspricht nicht den Notwendigkeiten, dei bei der Realisierung von Lernsituationen eintreten. (BIBB2)

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