Grenzen der Entgrenzung : Lernkultur in der Veränderung
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126352
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Lang
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Frankfurt/Main
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Abstract
"Die Schrift geht von empirisch wahrnehmbaren Veränderungen des Lernens im Alltag aus und fragt einleitend, ob sich damit auch eine neue Lernkultur herausbildet. In der Beantwortung stützt sich die Schrift auf das Pradigma der Entgrenzung der Arbeit und leitet von dorther die Entgrenzungen der Lebensführungen und des Lernens ab, die gemeinsam mit den Entgrenzungen in der Arbeit wirken. Den Entgrenzungen des Lernens wird in der Analyse der Entgrenzung der Lernresultate, der Lernorte, des Lernprozesses und der Lernformen nachgegangen. Insbesondere das Kapitel zu den Entgrenzungen des Lernprozesses erörtert die Frage nach dem Übergang von der Fremdsteuerung zur Selbstorganisation des Lernens und stellt die Kompetenz zur Selbstorganisation des Lernens in den Mittelpunkt der sich herausbildenden neuen Lernkultur. Damit wird die eingangs gestellte Frage nach einer neuen Lernkultur wieder aufgegriffen und diese neue Lernkultur als System von Regeln, Werten, Normen der Selbstorganisation charakterisiert. Die Schrift schließt mit einem Kapitel ab, in dem der Frage nachgegangen wird, ob die neue Lernkultur auch die allgemeinbildende Schule erreicht oder schon erreicht hat und evtl. auch eine neue schulische Lernkultur hervorbringt. Auch hier steht die Schrift gegen den schulkritischen Meinungsstrom, indem sie auf die vielfachen Veränderungen schulischen Lernens verweist." (Autorenreferat)