Nachfragepotenziale und Absatzchancen des Handwerks im demografischen Wandel
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155077
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Mecke
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Duderstadt
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Abstract
Der demografische Wandel wird Strukturveränderungen der privaten Nachfrage auslösen, die sich auch auf das Handwerk spürbar auswirken. Eine Reihe von Branchen wird mit Nachfragezuwächsen rechnen können, anderen wird die Entwicklung jedoch auch Einbußen bescheren. Das ist das Fazit einer aktuellen Untersuchung des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh). Die Wissenschaftler bewerteten dafür die Ergebnisse zahlreicher Einzelstudien und -statistiken zur demografischen Entwicklung auf ihre Auswirkung für das Handwerk. Die wirtschaftlichen Folgen des demografischen Wandels werden demnach das Handwerk nicht bundesweit einheitlich treffen, sondern wegen des in Ost- und Westdeutschland sehr unterschiedlich ausgeprägten Bevölkerungsrückgangs auch regional verschieden stark spürbar sein. Ausgehend von soziodemgrafischen Entwicklungen sowie der Konsumstruktur von Jüngeren und Älteren werden beispielhaft an sechs Handwerksbereichen wie Bauhauptgewerbe, Gesundheitshandwerk, Kfz-Handwerk und Lebensmittelgewerbe die konkreten nachfrageseitigen Auswirkungen beschrieben. (BIBB-Doku)