Vom gesellschaftlichen Umgang mit den Qualifikationen von Frauen - eine Kritik des herrschenden Qualifikationskonzeptes
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106169
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Bonn
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Abstract
"Im Beitrag soll deutlich gemacht werden, dass Qualifikationskonzepte nicht geschlechtsneutral sind, sondern immer mit Geschlechterstereotypen verknüpft sind, in denen die Unterlegenheit der Frau dem Manne gegenüber enthalten ist. Dazu wird zunächst aufgezeigt, - dass Qualifikationskonzepte soziale Konstrukte sind und politisch gestaltet werden, - dass gängige Qualifikationskonzepte androzentrisch sind, und - welche Gegenkonzepte die Frauenforschung entwickelt hat. In einem weiteren Schritt wird empirisch belegt, welche Rolle die geschlechtshierarchische Bewertung von Qualifikationen für die Positionen von Frauen im Ausbildungs- und Erwerbsarbeitssystem spielt, und es werden Perspektiven einer Qualifizierungspolitik im Interesse der Frauen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)