Berufliche Kompetenzen angehender Elektroniker - Zwischenergebnisse zur Kompetenzdiagnostik aus einem Schul-Modellversuch der Bundesländer Bremen und Hessen
item.page.bibb.id
149281
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
Zitation von einer BIBB-Publikation
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Instrumentenentwicklung zur Diagnostik beruflicher Kompetenzen hat noch nicht das international anschlussfähige Niveau erreicht. In einem Schulmodellversuch der beiden Bundesländer Bremen und Hessen wird seit 2008 im Umfeld der Diskussionen um ein Berufsbildungs-PISA eine Large-Scale-Untersuchung im Berufsfeld Elektrotechnik durchgeführt, deren erste Zwischenergebnisse nun vorliegen. Über 600 Auszubildende im Ausbildungsberuf Elektroniker (Handwerk und Industrie) aus Bremer und hessischen Berufsschulen nehmen am KOMET-Projekt teil, in dem die berufliche Kompetenz und die Kompetenzentwicklung in einer kombinierten Längs-/Querschnittuntersuchung gemessen werden. Dabei wurde ein berufspädagogisches Kompetenzmodell zugrundegelegt, das im Vorhaben im Hinblick auf seine Eignung für das Konzept der offenen Testaufgaben sowie eines Kompetenz-Messmodells überprüft wird. Im Beitrag wird der Begründungsrahmen für ein Kompetenzmodell skizziert und die wichtigsten Zwischenergebnisse aus dem Modellversuch werden dargestellt. Diese lassen sich in drei zentralen Aussagen zusammenfassen: 1. Nicht alle Risikoschüler werden Risikoauszubildende; mehr als ein Drittel zeigt sich der Berufsausbildung gewachsen, wenn auch auf einem niedrigen Kompetenzniveau. 2. Es liegen keine Kompetenzunterschiede zwischen den Auszubildenden im 2. und 3. Ausbildungsjahr vor. Die duale Ausbildung wird durch die zwei Prüfungszeitpunkte - in der Mitte und am Ende der Ausbildung - geprägt. In den prüfungsfreien Zeiten stagniert die Komeptenzentwicklung. 3. Eine ausgeprägte Heterogenität zeigt sich zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Auszubildenden. Die Berufsschule ist wie keine andere Schulform durch die Heterogenität ihrer Schüler herausgefordert. (BIBB-Doku)