Zehn Regeln zur Ermittlung von Qualifikationsbedarf

bibb.id88588
dc.contributor.authorBüchter, Karin [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T11:04:37Z
dc.date.available2018-12-17T11:04:37Z
dc.date.issued1999
dc.description.abstractFolgende 10 Regeln zur Ermittlung des Qualifikationsbedarfs werden erläutert: 1. Qualifikationsbedarf ist ein gesellschaftliches Konstrukt - seine Ermittlung ein diskursiver Prozess. 2. Ausschliesslich quantitative, standardisierte Methoden sind unergiebig. 3. Die Qualifikationsbedarfsermittlung sollte anhand einer Kombination unterschiedlicher Methoden erfolgen. 4. Die Qualifikationsbedarfsermittlung sollte sich auf einen kleinen Untersuchungsbereich beschränken. 5. Die Berücksichtigung der Wahrnehmung unterschiedlicher Mitglieder des Untersuchungsbereichs ist unerlässlich. 6. Qualifikationsbedarfsermittlung ist ein kontinuierlicher Lernprozess. 7. Ohne Rückkopplung der Ergebnisse geht's nicht. 8. Die bereichsbezogene Qualifikationsbedarfsermittlung muss zum integralen Bestandteil anderer betrieblicher Handlungsfelder werden. 9. Erwartungen an die Qualifikationsbedarfsermittlung müssen abgestimmt werden, der Nutzen muss ersichtlich sein. 10. Der Faktor Zeit spielt während der Untersuchung eine wesentliche Rolle, Erhebungszeitpunkte müssen überlegt sein. (LSW). Die meisten Instrumente zur Qualifikationsbedarfsanalyse können die Unschärfen hinsichtlich künftiger Entwicklungen und qualifikatorischer Auswirkungen nicht beseitigen und lassen vor allem Zweifel aufkommen, zukünftige Qualifikationsanforderungen genau definieren zu können. Die in jüngster Zeit aufkommenden diskursiven und dialogischen Ansätze zur Qualifkationsbedarfsermittlung gehen von einem Verständnis von Qualifikationsbedarf aus, nach dem es sich hierbei weniger um eine "objektive Faktizität", sondern vielmehr um ein soziales Konstrukt handelt. In dieser Perspektive geht es bei seiner Ermittlung nicht um die einfache Bestimmung von Inhalten, sondern um die Diskussion, Aushandlung und Weckung von Qualifikationsbedarf. Qualifikationsbedarfsermittlung wird nicht als ein Messproblem, sondern als Interpretationsproblem gesehen. Aus diesem Blickwinkel lassen sich Qualifikationsengpässe nicht statistisch errechnen, sondern dialogisch klären. Umfassende fallbezogene und problemorientierte Analyseverfahren seien daher den quantitativen, standardisierten Methoden zur Ermittlung des Qualifikationsbedarfs vorzuziehen. In dem Beitrag werden zehn Regeln erläutert, die diesen Ansatz verfolgen. (BIBB2)
dc.format.extentS. 12-15
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/701227
dc.language.isode
dc.relation.ispartofGewerkschaftliche Bildungspolitik : Stellungnahmen, Analysen, Informationen
dc.relation.ispartofvolume(1999), H. 3/4
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 1.2.3.2 Anforderungen & Bedarfe
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationT 3 Forschungsmethoden
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherQualifikationsbedarf
dc.subject.otherZukunft
dc.subject.otherBerufsbildungsforschung
dc.subject.otherMethode
dc.titleZehn Regeln zur Ermittlung von Qualifikationsbedarf
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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