Stellenwert der beruflichen Weiterbildung in der Arbeitsförderung : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Jutta Krellmann, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5112)

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Im Jahr 2014 haben rund 316.000 Menschen an einer von der Bundesagentur für Arbeit oder den Jobcentern geförderten beruflichen Weiterbildung teilgenommen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Insgesamt hätten sich die Eintritte in solche Maßnahmen seit 2009 von einem krisenbedingt sehr hohen Förderniveau fast halbiert, lägen aber immer noch deutlich höher als im Jahr 2006, so die Regierung. Damals seien 264.000 Weiterbildungen gefördert worden, bei allerdings 4,5 Millionen Arbeitslosen. Im vergangenen Jahr habe die Arbeitslosenzahl bei 2,9 Millionen gelegen. Dieses Verhältnis von Arbeitslosenzahl zu den Förderungen zeige den hohen Stellenwert der beruflichen Weiterbildung in der Arbeitsmarktpolitik, heißt es in der Antwort. Aus ihr geht ferner hervor, dass 2014 insgesamt 1,3 Millionen und damit 45 Prozent aller Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung waren. Die Fragesteller hatten ausgeführt, dass in den zurückliegenden Jahren trotz der Debatte um zunehmende Fachkräfteengpässe die berufliche Weiterbildung der Arbeitsförderungen einen enormen Bedeutungsverlust erlitten habe. (BIBB-Doku)

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