Grundzüge des didaktischen Konzepts der Handlungsorientierung für den Berufsbereich "Wirtschaft und Verwaltung" : Begriff, Begründungszusammenhänge, Konstruktionselemente

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Für die grundsätzliche und weitreichende Reform, wonach der Unterricht im wirtschafts- und verwaltungsberuflichen Schulwesen Niedersachsens der zentralen didaktischen Leitidee der Handlungsorientierung folgen soll, ist ein entsprechendes Konzept erforderlich. Der Verfasser stellt deshalb zunächst den begrifflichen Rahmen und die Merkmale der Handlungsorientiertung vor, wobei Handlungsorientierung als ein didaktisch-curriculares Gesamtkonzept und damit lernziel-, lerninhalts-, lernorganisatorisch- und lernkontrollbezogen verstanden wird. Bei der Darstellung der Begründungszusammenhänge der Handlungsorientierung steht die pädagogische Ebene an erster Stelle, da die Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Lernenden zentrales Anliegen der modernen Pädagogik ist und von dieser Ebene alle weiteren abgeleitet werden können, so u.a. die gesellschaftspolitische Begründung, die lebenssituationsbezogene, wissenschaftsorientierte oder lern- und handlungstheoretische Begründung. Im dritten Schwerpunkt geht er auf die didaktischen Ebenen der Handlungsorientierung ein und fordert einen hohen persönlichen Einsatz der Kollegien sowie die angemessene materielle wie räumliche Ausstattung der Schulen als Rahmenbedingungen für handlungsorientierten Unterricht. (BIBB)

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