Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern : Ausgangsbedingungen, Übergangsprozess und Perspektiven
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100538
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Bertelsmann
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Bielefeld
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Abstract
Fragen der Lernortkooperation wird in jüngster Zeit durch Berufsbildungspolitik und Berufsbildungsforschung zunehmend Beachtung geschenkt. Die Arbeit bezieht sich auf die Praxis der Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern, der deutlich von den alten Bundesländern abweichende Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zugrundeliegen. Die Veröffentlichung - die aus einer Zusammenarbeit des Bundesinstituts für Berufsbildung mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Dortmund im Rahmen des Projektes "Probleme und Entwicklungsperspektiven der Kooperation zwischen Ausbildungsstätten" hervorgegangen ist - enthält drei Beiträge, die sich mit den Ausgangsbedingungen, der Gestaltung des Übergangsprozesses und den Perspektiven der Lernortkooperation in den neuen Ländern beschäftigen. Die Zusammenarbeit zwischen den Lernorten wies in der ehemaligen DDR institutionalisierte Formen auf. Eine besondere Rolle spielten beispielsweise die Methodischen Kommissionen, in denen Ausbilder und Berufsschullehrer u.a. an der Erarbeitung und Gestaltung von Ausbildungsunterlagen mitwirkten und damit auf die Kooperation der beiden Lernorte Einfluss nehmen konnten. Hier gilt es unter den gegenwärtigen Bedingungen des dualen Systems zu prüfen, ob die Lernortkooperation nicht stärker als bisher organisiert werden sollte. (BIBB)