Organisatorischer Wandel und Transformation
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Gabler
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Wiesbaden
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Abstract
Konzeptionen zum organisatorischen Wandel waren bisher stark mechanistisch orientiert und durch die Idee der grundsätzlichen Steuerbarkeit der sozialen Prozesse geprägt. Solche Vorstellungen geraten zunehmend unter Bewährungsdruck. Ihre konzeptionelle Leistungsfähigkeit wird ebenso kritisch hinterfragt wie ihre Eignung, Hilfestellungen für das Gestaltungshandeln zu geben. Die Beiträge von Band 10 der Managementforschung greifen die Fragestellungen aus drei Perspektiven auf: 1. Das Wandelphänomen selbst wird zum Gegenstand der Analyse gemacht, 2. Die Idee der Machbarkeit und Steuerbarkeit von Wandlungsprozessen wird evolutionstheoretisch gebrochen, 3. Einzelwirtschaftlicher Wandel wird gesamtwirtschaftlich situiert und in den Zusammenhang der strukturellen Dynamik volkswirtschaftlicher Entwicklung gestellt. Inhalt: Widersprüchlichkeit als Motor inkrementalen und transformationalen Wandels; Wege jenseits der Gleichgewichtslogik im organisatorischen Wandel; Organisationales Lernen; Postmoderne Theorie des organisatorischen Wandels; Organisationaler Wandel als konstruktive Destruktion; Jenseits der Machbarkeit; Evaluation in Veränderungsprozessen; Barrieren organisatorischen Wandels. (BIBB2)