Die Öffnung des Hochschulzugangs für Berufstätige : eine bildungspolitische Herausforderung

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Oldenburg

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Im Zentrum der Beiträge des Bandes steht die direkte Öffnung des Hochschulzugangs für Absolventen beruflicher Bildung bzw. für Bewerber mit beruflichen Vorerfahrungen. Der einleitende Aufsatz gibt einen Überblick über die internationale Entwicklung des Verhältnisses von Erwachsenenbildung und Hochschule, der auf der 1987 publizierten Studie der OECD "Adults in Higher Education" basiert. Der daran anschliessende Beitrag fasst die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zusammen, in dem mehrere aufeinanderfolgende Absolventenjahrgänge der Z-Prüfung in Niedersachsen über ihre Bildungs- und Berufswege, ihre Studienmotive und ihre Studien- und Prüfungsvorbereitung befragt worden sind. Der dritte Beitrag greift speziell den Zugang zu den Fachhochschulen für Berufstätige auf. Die abschliessenden drei Beiträge beschäftigen sich mit den Positionen der drei zentralen Akteure auf diesem bildungspolitischen Feld, dem Staat, den Gewerkschaften und der Wirtschaft. Dabei deuten sich bei aller Unterschiedlichkeit in den Begründungsansätzen zumindest verbal die Umrisse einer neuen bildungspolitischen Gemeinsamkeit an: Dass nämlich die stärkere Öffnung des Hochschulzugangs ein zentraler Beitrag zur Gleichwertigkeit von allgemeiner Schulbildung und beruflicher Bildung ist. (IAB2)

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