Integrierte Versorgungsformen stellen neue Anforderungen an die Pflegeausbildung
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Abstract
Veränderte Strukturen des Gesundheitswesens führen zu neuen Aufgabenstellungen in der Pflegeausbildung. Mit der Einführung der Pflegeversicherung und dem Grundsatz "ambulant vor stationär" erhöhen sich auf der einen Seite die Anforderungen an eigenständiges, selbstverantwortliches Pflegehandeln, auf der anderen Seite aber auch die an koordinierendes, kooperierendes interdisziplinäres Arbeiten. Aus den gesetzlichen Vorgaben des SGB XI und des SGB V ergeben sich neue, anspruchsvolle Aufgaben in einer wachsenden Vielfalt von Versorgungssystemen im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich. Die Pflegenden müssen immer mehr Kompetenzen zur Bewältigung neuer Arbeitsfelder erwerben und umsetzen, mit anderen Berufsgruppen kooperieren, um die Versorgung der Patienten sektorübergreifend koordinieren zu können. Die für eine Kooperation zwischen Medizin und Pflege erforderlichen Kompetenzen sollten in eigenen Modulen der Pflegeausbildung vermittelt werden. Ein im Beitrag vorgestellter geeigneter Ansatz stellt die Qualifikation im Case-Management dar. (BIBB2)