Alternativen müssen Lücken schließen : Lehrstellenmangel
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Nürnberg
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Abstract
Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren Ende September 2006 bundesweit 49.500 Lehrstellenbewerber noch nicht vermittelt, obwohl die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge höher war als im vorhergehenden Ausbildungsjahr 2005. Die Versorgungslücke wird nur unvollständig widergespiegelt, denn tatsächlich wurde lediglich jeder zweite Bewerber in eine Lehrstelle vermittelt. Die andere Hälfte der Jugendlichen war in eine schulische Nach- oder Weiterqualifizierung bzw. in eine berufsvorbereitende Maßnahme eingemündet, orientierte sich ohne Berufsausbildung am Arbeitsmarkt oder war "anderweitig verblieben". Für Hauptschüler wird die Situation durch zunehmenden Verdrängungswettbewerb auf dem Lehrstellenmarkt immer schwieriger. Besonders betroffen sind hier vor allem ausländische Jugendliche, von denen - bei etwas schlechterer schulischer Vorbildung - nur jeder dritte Bewerber in eine Lehrstelle vermittelt wurde. (BIBB2)