Zur Bedeutung und Entwicklung eines erziehungswissenschaftlich fundierten Leitbildes für Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen
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Abstract
"Leitvorstellungen im Sinne handlungs- und reflexionsleitender Massstäbe und Zielsetzungen sind notwendige Grundlage professioneller Berufsausübung von Lehrern. Diese Leitvorstellungen werden mehr oder weniger bewusst in das Studium mit hineingebracht, dort teilweise weiterentwickelt und im Referendariat ausdifferenziert und konkretisiert. Sie geraten unter den Anforderungen insbesondere der ersten Berufsjahre ins Wanken und es bleibt weitgehend offen, ob sie sich dabei im beruflichen Sinne positiv weiterentwickeln oder ob sie reduktiven Zielen weichen, abgesichert durch erfolgreich entwickelte Überlebensstrategien und fraglose Routiniertheit. Die Grundlagen für eine qualitativ tragfähige, reflektierte Weiterentwicklung der Leitvorstellungen für die Dauer der Berufsausübung können und müssen im wirtschaftspädagogischen Studium gelegt werden." Der Beitrag verdeutlicht an einigen berufspraktischen Beispielen, dass und warum Leitvorstellungen notwendige Voraussetzungen erfolgreicher Berufsausübung sind und zeigt in einem zweiten Schritt, wie Leitbildvorstellungen vom Studium bis zur Anfangsphase der Berufsausübung entwickelt werden können. Abschliessend werden aus der dabei deutlich werdenden Theorie- Praxis-Problematik hochschuldidaktische Rückschlüsse auf das derzeitige wirtschaftspädagogische Studium gezogen. (BIBB2)