Die Anerkennung von Qualifikationsabschlüssen in der EG - gelöste und offene Strategien
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Abstract
Ziel aller neueren EG-Aktivitäten ist es, die Möglichkeiten der rechtlich gesicherten Freizügigkeit noch besser nutzbar zu machen. Hierzu ist es nötig, nationale Regelungen, die ihr in der Praxis entgegenstehen, zu ändern oder auch, soweit erforderlich, neue europäische Anerkennungsregelungen zu schaffen. Der Artikel schildert die Ausgangslage, nimmt aus der Sicht der Wirtschaft zum Grundrecht auf Freizügigkeit Stellung und geht auf die Bedeutung der Brüsseler Rahmenkompetenz ein. Für einzelne Berufsgruppen wird gezeigt, an welchen formalen, vor allem aber materiellen Tatbeständen eventuelle formale Anerkennungsvorgänge ansetzen müssten und welche Kriterien seitens der Ausbildungsträger zu beachten wären. Ein weiterer Abschnitt versucht am Beispiel der Bundesrepublik abzuschätzen, um welche Grössenordnungen es bei der Zahl der Betroffenen geht. Abschliessend wird betont, dass die im Ausland erworbenen Qualifikationen den gleichen Standard wie im Inland erworbene Qualifikationen aufweisen müssen. (IAB2)