The Research Data Centre for Education (FDZ Bildung): Qualitative Data in the Context of a Social Science Triangulation of Methods

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Im Zuge von Bewertungsverfahren von internationalen Schulleistungen wie PISA und TIMSS gewinnen Videoaufzeichnungen von Schulstudien in der Bildungsforschung immer mehr an Bedeutung. Das gilt vor allem für die Forschung im Bereich Schule und Unterricht. Das FDZ Bildung wurde im Januar 2012 beim DIPF in Frankfurt institutionell verankert. Ziel war es, projektbasierte Forschungsdaten der DFG, des BMBF und der Leibnitz-Gemeinschaft zusammenzubringen und entsprechende Daten in Zusammenarbeit mit Bildungsforschern mit Hilfe einer einheitlichen Technologie und inhaltlichem Konzept zu entwickeln. Das Angebot bietet einen zentralen Zugang zu beschreibenden Studieninformationen, den eingesetzten Erhebungsinstrumenten und erhobenen Forschungsdaten sowie zu Publikationen. Audiovisuelle Daten können in Form von anonymisierten Transkripten und Kodierungen eingesehen werden. Die Freigabe der originären AV-Medien für eine wissenschaftliche Nachnutzung ist an eine Registrierung unter Angabe eines begründeten Forschungsinteresses gebunden. Zu den audiovisuellen und auditiven Medien gehören schwerpunktmäßig Videoaufnahmen z.B. von Lernsituationen und Befragungen, Audioaufnahmen, Beschreibungen von beobachteten Einzelszenen. Das audiovisuelle Datenmaterial ist aus bildungsgeschichtlicher Sicht bedeutend. Enthalten ist z.B. auch audiovisuelles Material zum Unterricht in der DDR. (BIBB-Doku)

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