Schulnahe Curruculumentwicklung im Lernfeldkonzept
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Abstract
"Das Lernfeldkonzept sieht ausdrücklich vor, dass in den beruflichen Schulen eine schulspezifische Umsetzung erfolgt. Schulen müssen Curricula präzisieren. In dem Beitrag wird daher einleitend ein Curriculum als Kommunikationsmittel zwischen Curriculumentwickler und Curriculumrezipient thematisiert. Die kommunikative Macht liegt dabei beim Rezipienten. Daraus resultiert die Frage, wie eine solche Rezeption erfolgen muss. Für die Arbeit in den Schulen wird dafür wiederum zwischen mesoorganisatorischen Aufgaben (Bildungsgangarbeit) und mikrodidaktischen Aufgaben (Unterrichtsführung auf der Grundlage von Lernfeldcurricula) unterschieden. Die Curriculumrezeption ist v.a. eine Frage der Aufarbeitung und Weiterentwicklung des Curriculums in Bildungsgängen. Dies soll wiederum zur Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Lehr-/Lernarrangements (Lernsituationen) führen. Dies wird als ein innerschulischer Kommunikationsprozess in Schulen thematisiert. Die zentrale Idee dabei ist, dass es zu einer diskursiven Abstimmung im Bildungsgang kommen muss. Unterrichtsplanung ist dann letztlich kein individueller Planungsprozess mehr, sondern muss verstanden werden als Diskurs. Daran stellt sich die Frage nach den zulässigen Argumenten im Diskurs, d.h. welche fachlichen, normativen, zielgruppenorientierten Argumentationen müssen bei der Entwicklung von Lernsituationen geführt werden. Nebenbei erweist sich dabei der Begriff der Lernsituation als sperrig und hinderlich." (Autorenreferat)