Berufliches Lernen im Bereich der HSC-Technologie : Untersuchungen zum Stand in ausgewählten Ländern Europas
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Dresden
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Abstract
Werkzeugmaschinen der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und flexibel automatisierte Fertigungssysteme stellen besondere Anforderungen an die Beschäftigten im Bereich der Zerspanungsfacharbeit. Benötigt werden spezielle Qualifikationen, die auf der bisherigen rechnergestützten Facharbeit beruhen. Mit dem Reader zur Fachtagung am 5. und 6.4.2004 in Winterswijk in den Niederlanden werden erste Ergebnisse des Leonardo-da-Vinci-Pilotprojekts "HSC-Technologie - Europäischer Innovationstransfer durch berufliche Zusatzausbildung" vorgestellt. In den Beiträgen werden die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung im Allgemeinen und das Hochgeschwindigkeitszerspanen im Besonderen unter dem Aspekt der sich verändernden Technik und der damit verbundenen Berufsarbeit sowie der Berufsbildung thematisiert. Berichtet wird von berufswissenschaftlichen Untersuchungen zum Entwicklungsstand und zu den Perspektiven dieser innovativen Technologie als Grundlage für die Identifizierung beruflicher Handlungsfelder auf dem Gebiet der HSC. Bildungs- und Qualifikationsanforderungen werden benannt und erste Überlegungen zur Gestaltung eines entsprechenden Lernkonzeptes angestellt. Die Ordnungsmittel ausgewählter zerspanungstechnischer Berufe mit Bezug zur HSC-Technologie werden analysiert und Vorüberlegungen zur Entwicklung eines Zusatzausbildungskonzeptes vorgestellt. Die Beiträge zeigen, dass Hochgeschwindigkeitsbearbeitung nicht als eine singuläre Einflussgröße der Fertigung betrachtet werden darf, sondern als eine Prozesskette aufgefasst und entsprechend organisiert und gestaltet werden sollte. Mit Hilfe von Ausbildungskonzepten, die im Rahmen des Leonardo-Pilotprojekts erarbeitet, erprobt und evaluiert werden, soll ein Innovationstransfer erfolgen, um berufliches Lernen für den Bereich der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung europaweit zu verbessern. (BIBB-Doku)