Betriebliche Weiterbildung als Beteiligungsprozess : subjektive Bedeutsamkeiten als Grundlagen für eine partizipative Bildungsplanung

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Für den Verlauf, den Bildungsprozesse in der betrieblichen Praxis nehmen, ist die Bildungsplanung von grundsätzlicher Bedeutung. Ausgangspunkt hierfür ist in dieser Betrachtung das Bildungssubjekt mit seinen Interessen, Bedürfnissen sowie seinen Erwartungen an eine zukunftsorientierte Weiterbildung. Sowohl im theoretischen als auch im anschließenden empirischen Teil wird nachgewiesen, dass die subjektiven Bedeutsamkeiten und die persönlichen Lerngründe bestimmende Faktoren von Lernprozessen sind und dass sie bereits in die Weiterbildungsplanung einfließen müssen. Dabei wird Weiterbildungsplanung als Aushandlungsprozess zwischen divergierenden Positionen definiert. Zur Unterstützung einer beteiligungsorientierten Weiterbildungsplanung wurden eine Reihe von Instrumenten entwickelt und erprobt, die es den Beschäftigten ermöglichen, sich mit der Unternehmens- und Arbeitspolitik auseinander zu setzen, auf deren Veränderung Einfluss zu nehmen und Konsequenzen für ihre Kompetenz- und Qualifikationsentwicklung zu formulieren. (BIBB2)

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