Politik und Praxis der Umwelterziehung : Beiträge der internationalen OECD-Konferenz vom 6. bis 11. März 1994 in Braunschweig
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4737
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Lang
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Frankfurt/Main
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Abstract
Auf der Abschlusskonferenz des OECD-Projekts "Umwelt und Schulinitiativen" wurden zahlreiche Länderberichte und durchgeführte Länderexamina von OECD-Mitgliedsstaaten vorgestellt und beraten. Drei ausgewählte Länderberichte werden in der Monographie abgedruckt. Die beteiligten Staaten hatten sich auf die Handlungsforschung als den gemeinsamen methodischen Ansatz für die Analyse der jeweiligen Anstrengungen zur Förderung der Umwelterziehung in ihren Ländern geeinigt. In der Gesamteinschätzung des Projekts wurde festgestellt, dass es in Zukunft darauf ankommt, nicht nur ökologisches Wissen in Schulen, beruflicher Bildung, Universitäten und Weiterbildung zu vermitteln, sondern vor allem vernetztes Denken durch Einbeziehung auch der Sozialwissenschaften in Lehre und Lernen zu thematisieren. Die sozialen und politischen Dimensionen der Umwelterziehung wurden in der Vergangenheit eher vernachlässigt. Aus den vorhandenen Praxisbeispielen wurde das Kernkonzept der Handlungsforschung - Lehren von Komplexität - entwickelt, das die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Implikation der Umwelterziehung in alle Einrichtungen des sowohl formellen wie informellen Bildungssektors fordert. (BIBB)