Die wirtschaftlichen Folgen von Aus- und Weiterbildung
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12064
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Hampp
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München
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Abstract
"Unternehmen finanzieren Aus- und Weiterbildungsmassnahmen in der Erwartung einer zukünftig höheren Produktivität, Motivation und Loyalität ihrer Beschäftigten. Arbeitnehmer investieren in den Erwerb allgemeiner wie spezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten in der Erwartung eines zukünftig höheren Einkommens, einer grösseren Arbeitsplatzsicherheit und besserer Karrieremöglichkeiten. Angesichts der Ungewissheit der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung einerseits und der Möglichkeit opportunistischen Verhaltens andererseits sind die von beiden Seiten getätigten Anwendungen mitunter erheblichen Risiken ausgesetzt: Verbleiben die qualifizierten Arbeitnehmer im Betrieb oder wandern sie nach Abschluss der Ausbildung ab? Führt die erfolgreiche Teilnahme an spezifischen Massnahmen tatsächlich zu den aus Arbeitnehmersicht erhofften Einkommenszuwächsen? Diesen letztlich nur empirisch zu beantwortenden Fragen wenden sich die Verfasser der einzelnen Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zu. Unter Verwendung umfangreicher Betriebs- und Individualdaten und mit Hilfe spezifischer ökonometrischer Verfahren, aber auch anhand detaillierter Fallstudien verdeutlichen sie die ökonomische Rationalität der Finanzierung von bzw. der Teilnahme an Aus- und Weiterbildung." (Verlag) Die Publikation dokumentiert die Vorträge in überarbeiteter Form, die am 3./4.12.1998 auf der Tagung "Betriebliche Bildungs- und Sozialpolitik" im Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen gehalten wurden. (BIBB)