Bildungsappell, subjektive Relevanzen und Arbeitsmarktkonformität : auf der Suche nach Ansatzpunkten pädagogischer Intervention
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Köln
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Abstract
Die grundlegende These des Projekts "Weiterbildungsabstinenz" war, dass letztlich die subjektive Verarbeitung der Informationen und Deutungsmuster aus der Lebenswelt zu einer individuellen Kosten- Nutzen-Überlegung über die Weiterbildungsteilnahme führen. Der vierte Bericht des Forschungsprojekts präsentiert Ergebnisse einer praktisch- experimentellen Forschungsphase, in der Nichtteilnehmer an beruflicher Weiterbildung befragt wurden, um ihre Forderungen an beschäftigungsnahe Weiterbildung zu erfassen. Mit diesen Forderungen wurden dann regionale Weiterbildungsanbieter konfrontiert. In einem ersten Abschnitt wird die Durchführung dieser Veranstaltungen wie Gruppendiskussionen, Zukunftswerkstatt und Weiterbildungsmarktkonferenz vor dem Hintergrund der forschungsgeschichtlichen Genese begründet. Anschliessend werden Probleme bei der Realisierung derartiger Veranstaltungen beschrieben und Veränderungstendenzen im umweltlichen Handlungskontext der Individuen gegenüber dem Zeitpunkt der ersten Erhebung (1993) aufgezeigt. Nach der Auswertung der Diskussionen wird im Abschlusskapitel versucht, eine erste Bilanz aus pädagogischer Perspektive zu ziehen und Bezugspunkte für eher theoriegeleitete weiterführende Überlegungen zu schaffen, warum es eine soziale Praxis des Widerstandes gegen Weiterbildung gibt. (BIBB)