Demographischer Wandel verändert den Erwerbspersonenmarkt : Hintergrundpapier
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144129
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
Eine aktuelle Analyse demographischer Daten durch die Bertelsmann Stiftung zeigt, dass der demographische Wandel den Arbeitsmarkt schneller und grundlegender verändern wird als vielfach angenommen. Insgesamt sei eine massive Veränderung des gesamten Erwerbspersonenpotenzials zu erwarten. Diese Entwicklungen zeigen sich zum einen regional sehr heterogen und zum anderen in der zeitlichen Entwicklung der Altersgruppen. Vor allem im Osten Deutschlands ist bereits kurzfristig ein dramatischer Einbruch in den Ausbildungsjahrgängen (19- bis 24-Jährige) zu erwarten. Bundeseit geht die Zahl der Personen in dieser Altersgruppe bis zum Jahre 2025 um voraussichtlich 1,2 Millionen Menschen zurück. Betrachtet werden drei Altersgruppen, aus deren Entwicklung bis zum Jahr 2025 erkennbar wird, zu welchen Konsequenzen und Herausforderungen der demographische Wandel führt: Altersgruppe 19- bis 24-Jährige, Altersgruppe 25- bis 44-Jährige (jüngere potenziell Erwerbstätige), Altersgruppe 45- bis 64-Jährige (ältere potenziell Erwerbstätige). Die Entwicklung der Altersgruppen der potenziell Erwerbstätigen wird entlang von Beispielregionen verdeutlicht und es wird aufgezeigt, worauf es in den Städten, Gemeinden und Kreisen angesichts der zu erwartenden Entwicklungen ankommt. (BIBB-Doku)