Der Beruf als Gegenstand von Soziologie und Pädagogik

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Die Überlegungen von Kurtz zu einer Theorie des Berufes sind an der Schnittstelle von Soziologie und (Berufs)Pädagogik angesiedelt. Sie nehmen sowohl wesentliche Erkenntnisse der Berufs- und Professionssoziologie auf wie auch die der Berufs- und Wirtschaftspädagogik und versuchen diese in einer gesellschaftstheoretischen Perspektive neu zu beschreiben. In seinem Buch "Die Berufsform der Gesellschaft" geht es darum, die kategoriale Verbindung von Beruf und Gesellschaft nachzuzeichnen und damit ihre Tragfähigkeit für die gegenwärtige Gesellschaft zu untersuchen. In seiner Stellungnahme zeigt Kurtz auf, dass es mehrere gleichberechtigte Herangehensweisen an das Thema gibt. Er stellt die Frage, ob man weiter bei den Gegensätzen zwischen den Disziplinen bei der Behandlung des Berufsthemas verharren ober ob man nicht eher die Disziplingrenzen sprengend jeweils seinen Beitrag zu einem gemeinsamen Thema beisteuern wolle. In diesem Zusammenhang plädiert er für einen Forschungsschwerpunkt, der die Berufsbildungsforschung mit der Organisationstheorie verbindet. (BIBB-Doku)

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