Förderung benachteiligter Jugendlicher im Jugendhilfebetrieb
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13435
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München
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Abstract
In Jugendhilfebetrieben, die Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote betriebsförmig oder betriebsähnlich gestalten, sollen Jugendliche lernen, sich mit realen Anforderungen der Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Zwischen dem pädagogischen Ziel der Förderung und der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit der Mittelerwirtschaftung besteht dabei ein partieller Zielkonflikt. Wie Jugendhilfebetriebe in diesem Spannungsfeld agieren und welche Lösungsstrategien sie entwickeln, wird in den vorgestellten Praxismodellen gezeigt. Statt in pädagogischen Schonräumen entwickeln Jugendliche unter möglichst realen Arbeitsbedingungen berufliche Qualifikationen und Arbeitstugenden. Die Dokumentation der Praxisprojekte ist wie folgt gegliedert: Berufsvorbereitung unter Anforderungen mit Ernstcharakter, berufliche Erstausbildung unter marktnahen Bedingungen; qualifizierende Beschäftigung durch Auftragsarbeit, Existenzgründung/Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Projektdarstellungen beinhalten jeweils Angaben zum Träger, zum Gegenstand und zum Handlungsfeld und zur Zielgruppe. Eine Kurzfassung gibt die wesentlichen inhaltlichen Aspekte des Projekts wieder. (BIBB2)