Die Beziehung zwischen Weiterbildung und Aufstieg : das deutsche Modell, seine Stärken und seine Risiken in der Perspektive lebenslangen Lernens

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"Nach 1945 war beruflicher Aufstieg der starke Motor, der ausserordentliche Weiterbildungsaktitiväten mobilisierte, ohne welche Rekonstruktion und Modernisierung der europäischen Wirtschaften nicht möglich gewesen wären. Heute stehen wir vor vergleichbaren ausserordentlichen Requalifizierungsbedürfnissen, die in den Schlagworten des life-long-learning ihren Ausdruck, aber noch kein Konzept finden. Vor diesem Hintergrund analysiert der Beitrag - am Beispiel der deutschen Entwicklung - die Beziehungen zwischen weiterführender Bildung und Aufstieg im Hinblick auf Schlussfolgerungen für die Gegenwart. Notwendig erscheint ein neues Modell dieser Beziehung, in dem angesichts enthierarchisierter Betriebsstrukturen die beiden zentralen Mobilisierungsfaktoren von Aufstieg - Verbesserung und Veränderung der Berufssituation - in "diagonalen Karrieremustern" neu verknüpft und mit neuen Weiterbildungsgängen abgestützt werden." (Autorenreferat)

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