Differenzielle Effekte von methodischen Entscheidungen und Organisationsformen beruflicher Grundbildung auf die Kompetenz- und Motivationsentwicklung in der gewerblichtechnischen Erstausbildung : eine empirische Untersuchung in der Grundausbildung von Elektroinstallateuren
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131346
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Shaker
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Aachen
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Abstract
Gegenwärtig werden Unterrichtskonzeptionen präferiert und in beruflichen Schulen implementiert, die den Schülern ein höheres Maß an Selbststeuerung und Handlungsorientierung im Unterricht ermöglichen. Die Hypothese, dass durch Selbststeuerung und Handlungsorientierung gekennzeichnete Unterrichtskonzeptionsformen für die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz traditionellen, direktiv-fachsystematischen Unterrichtsformen überlegen sind, soll für die Domäne gewerblich-technischer Berufsausbildung überprüft werden. Hinweise auf Widersprüche und Zweifel ergeben sich u.a. aus Befunden der ATI-Forschung und den, gemessen an weiteren Einflussfaktoren, geringen Beiträgen zur Varianzaufklärung unterrichtsmethodischer Arrangements für das Lernergebnis in experimentellen Untersuchungen. Über die Effekte von Organisationsformvarianten beruflicher Grundbildung (einjährige Berufsfachschule, Duales System) auf den Lernerfolg und die Motivation liegen seit Mitte der 1980er Jahre keine neueren Befunde vor. Die vorliegende Forschungsarbeit bearbeitet diese Fragestellungen im Rahmen eines als Feldexperiment angelegtes Forschungsprojekt. Mittels eines empirisch-quantitativen Zugriffs werden die Effekte von Unterrichtskonzeptionsformen und Organisationsformen auf die Entwicklung der Lernmotivation, das deklarative und prozedurale Wissen sowie die Problemlösefähigkeit in der Grundstufe der Berufsausbildung von Elektroinstallateuren untersucht. (Verlag, BIBB-Doku)