Berufsstartprobleme junger Facharbeiter und Facharbeiterinnen in Nordrhein-Westfalen
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117112
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Westdeutscher Verlag
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Opladen
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Abstract
"In der Untersuchung wird versucht, auf regionaler Ebene die Entwicklung der Arbeitslosigkeit auf der Schwelle zwischen betrieblicher Ausbildung und Beruf zu analysieren und praktizierte Ansätze zum Abbau der Übergangsprobleme auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Es wird versucht, Vorschläge für Erweiterungen der Handlungspielräume regionaler Akteure bezüglich der besonderen örtlichen Probleme auszuarbeiten, deren Umsetzung in die Praxis gleichzeitig zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit der regionalen Arbeitsmärkte beiträgt. Es zeichnen sich im Ergebnis dann zwei Gruppen von Regionen ab: Eine Gruppe, in der der Staat , d.h., die Gemeinde, durch eine Initiative Arbeit schaffte, die dann in den 90er Jahren, wenn Lehrlinge knapp werden, überflüssig werden wird. Eine zweite Gruppe bilden die Regionen, in denen Sektoren mit rückläufiger Beschäftigung, aber hochmodernen Arbeitsplätzen und Ausbildungskapazitäten - wie im Bergbau und in der Stahlindustrie - die Ausbildung (zum Beispiel in der Elektrotechnik) übernehmen. Wird in diesen Regionen nicht durch Ansiedlungserfolge oder durch öffentliche Nachfrage der Berufsstart erleichtert, so führt die hochtechnologische Ausbildung zur Abwanderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)