Weiterbildungsabstinenz Teil I : Makrostrukturen und Bedingungen von Weiterbildungsteilnahme und -abstinenz in Deutschland 1993
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100448
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Köln
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Abstract
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Diskrepanz zwischen der Norm und der tatsächlichen Inanspruchnahme von Weiterbildungsangeboten zu analysieren und zu klären. Es soll geprüft werden, inwieweit berufsbiographische Kosten-Nutzen- Bilanzen dazu beitragen, dass die durchgängig positive Bewertung von Weiterbildung in grossen Teilen der Erwerbsbevölkerung nicht zu entsprechendem Handeln führt. Ausgehend von einer bundesweit repräsentativen Umfrage zum Weiterbildungsverhalten in Ost- und Westdeutschland (Makroebene), werden in je einem ostdeutschen und westdeutschen Arbeitsamtsbezirk den Angeboten in der alltäglich erfahrbaren Umwelt (Mesoebene) Handeln, Sichtweisen und erwerbsbiographische Interpretationen dieser Situation (auf der Mikroebene) durch die Individuen gegenübergestellt. Der erste Teil des Bandes präsentiert die Zusammenhänge auf der Makroebene. Die Ergebnisse der Repräsentativumfrage werden vorgestellt, die Segmentationstendenzen analysiert, Identifizierung und Trennung von Teilnehmern und Nichtteilnehmern an beruflicher Weiterbildung herausgearbeitet. (BIBB2)